Ornithologische Untersuchung im Finkensteiner Moor

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Forschungsprojekt

Projektbetreiber: Siegfried Wagner

Wiesenbrüter

1997 wurde das Naturschutzgebiet Finkensteiner Moor (88 ha) mit angrenzenden Flächen auf rund 100 ha erweitert, vom Antragsteller ornithologisch relativ umfassend erhoben. Die wichtigste Vogelart im Untersuchungsgebiet war das Braunkehlchen mit insgesamt 21–25 Brutpaaren, das ergab eine Dominanz von knapp 9%. In Kärnten wird der Bestand dieser Art auf 400-800 Brutpaare geschätzt (siehe Avifauna Kärntens). In der Roten Liste (Kärnten und Österreich) scheint das Braunkehlchen unter VU (vulnerable) also gefährdet auf.
1997 (und 1998) wurden von den Grundbesitzern im westlichen Teil des Finkensteiner Moores einzelne Wiesenstreifen bzw. –flächen jahreszeitlich später gemäht um Wiesenbrütern wie dem Braunkehlchen bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Derzeit ist mir (noch) nicht bekannt, ob und wenn, wie lang diese Aktionen fortgesetzt wurden. Die Untersuchung soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Situation speziell für diese Vogelart, aber auch allgemein auf die anderen Brutvögel rezent darstellt.

Der Projektbericht ist in der Carinthia II/Teil 2 2012 auf den Seiten 459 – 492 erschienen.

Demographische Studien an Beständen von Eryngium alpinum in Kärnten

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Forschungsprojekt

Projektbetreiber: Thomas Peer & Wilfried R. Franz

Eryngium alpinum

Die Ursachen erhöhter Gefährdung von kleinen Populationen sind zu wichtigen Themen naturschutzorientierter Forschung geworden.
Der Alpen-Mannstreu (Eryngium alpinum) ist in den Karnischen Alpen sehr disjunkt verbreitet und es gibt Anzeichen dafür, dass vor allem kleinere Populationen verschwinden könnten bzw. durch geringe genetische Variabilität, Inzucht und mangelnde Fitness gefährdet sind. In zahlreichen Arbeiten von W. R. Franz sind die meisten Mannstreu-Bestände floristisch und auch soziologisch gut dokumentiert, es gibt aber noch keine Untersuchungen über tatsächliche Populationsgrößen und deren Demographie - diese Untersuchungen sind Gegenstand dieses botanischen Projektes.

Der Projektbericht ist in der Carinthia II/Teil 2 2013 auf den Seiten 495 - 506 erschienen.

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