Karst- & Höhlenkunde

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Fachgruppenleiter:
Harald Langer &
Ing. Andreas Langer

Die Karst- und Höhlenkunde (Speläologie) ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie spannt einen weiten Bogen von Geologie, Geografie über Hydrologie, Klimatologie bis hin zur Paläontologie, Archäologie und Biologie. Voraussetzungen für Höhlenbefahrungen sind Ausbildungskurse in Klettern, Seiltechniken, Vermessungstechnik, Höhlenrettung und Notfallmedizin. Das Auffinden neuer Höhlenteile in Kärnten sowie deren Vermessung und Kartografie gehört zu den
Hauptaufgaben der Fachgruppe.

Foto HöhleDie Karst- und Höhlenkunde (Speläologie) ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie spannt einen weiten Bogen von Geologie, Geografie über Hydrologie, Klimatologie bis hin zur Paläontologie, Archäologie und Biologie. Voraussetzungen für Höhlenbefahrungen sind Ausbildungskurse in Klettern, Seiltechniken, Vermessungstechnik, Höhlenrettung und Notfallmedizin. Das Auffinden neuer Höhlenteile in Kärnten sowie deren Vermessung und Kartografie gehört zu den Hauptaufgaben der Fachgruppe.

Seit 1947 gibt es höhlenkundliche Forschungstätigkeit in Kärnten, seit 1966 im Rahmen des Naturwissenschaftlichen Vereines für Kärnten als "Fachgruppe für Karst- und Höhlenkunde".

Foto HöhlenseeDie Forschungsgebiete der Höhlenkunde sind vielfältig und umfassen die naturwissenschaftlichen Bereiche von Geologie, Geografie über Hydrologie, Klimatologie bis hin zur Paläontologie, Archäologie und Biologie. Es ist notwendig von allen benachbarten Bereichen zumindest das Wesentliche erfasst zu haben. Meistens spezialisiert man sich im Laufe der Forschungstätigkeit auf spezielle Wissensgebiete.

Die Aufgabe der Höhlenforscher besteht u.a. im fachgerechten Aufsammeln von Tieren und Pflanzen und in der Weiterleitung an wissenschaftlichen Stellen (z.B. ARGE Naturschutz, Naturwissenschaftlicher Verein, Naturhistorisches Museum Wien). Somit können auch Laien, nach entsprechender Einführung durch Fachleute, an wissenschaftlichen Projekten mitzuwirken und bei dieser Tätigkeit Unterlagen erstellen, die schließlich in verschiedensten Publikationen verarbeitet, für spätere Forschungen wieder bereitstehen.

Foto Fledermaus

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schutz von Höhlen und deren Bewohnern vor böswilligen Verschmutzungen und Zerstörungen. Vielen Menschen ist die Tragweite ihrer Taten nicht bekannt, sie reicht bis zur Verschmutzung des eigenen Trinkwassers.

Gleichzeitig geben wir dem Höhlenforscher auch Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit der Kärntner Höhlenrettung, die notwendigen Befahrungstechniken sicher zu erlernen. Denn erst das Beherrschen der heute stark verbreiteten "Einseiltechnik" als Fortbewegungsmittel am Seil ermöglicht es, in die Tiefen unserer Kärntner Höhlenwelt vorzustoßen und dort jene Dokumentation zu betreiben, durch die wir erst einen Eindruck von dieser Welt vermitteln können.

Foto Höhle Obir

Die Kärntner Höhlenrettung ist eine eigenständige Organisation und den anderen Rettungsorganisationen wie Bergrettung, Wasserrettung, usw. gleichgestellt.

Die Schulung der aktiven Höhlenforscher und Anwärter im Rahmen der Kärntner Höhlenrettung ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherheit bei den Höhlenbefahrungen. Es werden jährlich mehrere Übungen in Höhlen und an Übungsfelsen sowie Knotenübungen während der Vereinszusammenkünfte durchgeführt.

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Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten

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Tel.: +43 050 536 30574
Fax.: +43 050 536 0597

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