Laura Pabst - Wirbellose Ufergemeinschaften an der Obere Drau (Dipl.Arbeit)

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Laura Pabst - Wirbellose Ufergemeinschaften an der Obere Drau (Dipl.Arbeit)
Der Projektbericht ist in der Carinthia II/Teil 2 2014 auf den Seiten 531-572 erschienen.

Bestäubungsbiologie dreier seltener Orchideen in Kärnten

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Forschungsprojekt

Projektbetreiberin: M.Sc. Demetra Rakosy

image webEpipogium aphyllum, Malaxis monophyllos und Hammarbya paludosa gehören zu den seltensten und am wenigsten erforschten Orchideen-Arten Europas. Dies ist wahrscheinlich mit den besonderen Habitatansprüchen, zum Teil sporadischen Auftreten, und unscheinbaren Äußeren verbunden. Obwohl vor allem in den letzten Jahren viel zur Kenntnis der Bestäubungsbiologie dieser Arten beigetragen wurde, sind noch viele Aspekte ungenügend oder gar nicht erforscht worden. So ist im Falle aller Arten das Verhältnis von Auto- vs. Allogamie unbekannt. Das Verhalten der Bestäuber auf den Blüten und ihr Beitrag zu Selbstbestäubung, Geitonogamie oder Pollenfluss ist unklar. Alle drei Arten kommen in Habitaten vor, wo sowohl Ressourcenlimitierung als auch Bestäuberlimitierung eine große Rolle für den Fortpflanzungserfolg spielen könnten, wobei die relative Rolle dieser Faktoren zueinander unzureichend erforscht wurde. Belohnende und Nahrungstäuschorchideen locken ein weites Spektrum an Bestäuber an, wobei oft regionale Unterschiede auftreten. Die Bestimmung der Bestäuberzusammensetzung in der jeweiligen Region ist zur Aufklärung von Trends in der Fortpflanzungsbiologie (i.e. Pollenfluss) von großer Bedeutung.

Das vorliegende Projekt soll daher die Fortpflanzungs- und Bestäubungsbiologie von Epipogium aphyllum, Malaxis monophyllos und Hammarbya paludosa in ausgewählten Populationen anhand von experimentellen und bestäubungsbiologischen Ansätzen in Kärnten untersuchen.

Der Projektbericht ist in der Carinthia II/Teil 2 2014 auf den Seiten 589-618 erschienen.

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