Die quartäre und tertiäre Flussgeschichte der Drau in Kärnten

kalicon geologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Iris Hansche
Projektbetreuer: Dr. Claudia Dojen

bild projekt drauDie Drau stellt seit jeher in verschiedenerlei Hinsicht die wichtigste Lebensader Kärntens dar. Geologische Störungssysteme und die Überprägung des würmeiszeitlichen Draugletschers bestimmten vornehmlich die Entwicklung und den Verlauf der heutigen Drau in Kärnten. Aber auch schon vor dem quartären Eiszeitalter gab es ein Entwässerungssystem nach Osten - die sogenannte „Ur-Drau“ - die im Tertiär weiter nördlich verlief als heute.

Trotz der Bedeutung von Drau und „Ur-Drau“ für Kärnten gibt es bisher keine zusammenfassende Arbeit über ihre geologische Geschichte. Zudem wurden bei der geologischen Erforschung dieses Flusses vornehmlich hydrogeologische Fragestellungen bearbeitet und die erdgeschichtliche Entwicklung kaum beachtet.

Ziel des Projektes ist es daher, die geowissenschaftliche Geschichte des Flusses im Tertiär, Quartär und Holozän durch Literatur- und Geländearbeit zu erfassen, zu dokumentieren und in einer zusammenfassenden Arbeit zu präsentieren.

Untersuchungen zur Morphologie, den Ploidiestufen und den Genomgrößen von Betula-Sippen in Kärnten und anderen Bundesländern

kalicon botanik

Förderprojekt

Projektbetreiber: Dr. Eva Temsch, Univ.-Doz. Mag. Dr. Wilfried Franz
Projektbetreuer: Dr. Roland Eberwein

betula x intermedia8Im See-Eben Moor auf der Hebalpe und im Flattnitzbach-Hochmoor wurdenkürzlich Hybriden von Betulanana x B. pubescenss.l. erstmals für Kärntennachgewiesen(Franz W.,unveröff.).In dieser UntersuchungwerdendieZellkern-DNA-Mengen(C-values) der Eltern mit denen derHybriden von verschiedenenLokalitäten in Kärnten,Steiermark und Salzburgmittels PropidiumjodidFlow Cytometry(FCM) verglichen.Weiters werden die morphologisch unterschiedlicheninfraspezifischen Taxa der Baumbirken (Betulapubescenss.l.) auf signifikante Genomgrößenunterschiedegetestet.

Die FCMan lebendem Gewebe ist eine genaue Messmethode. In manchen Organismen auftretende sekundäre Inhaltsstoffe, wie auch in der Gattung Betula, können die Kernausbeute und damit die Qualität der Messungen verringern. Die Nutzung von Phloem statt der Blätter hat nicht nur die Qualität der DNA-Messungen in solchen Fällenoptimiert, sondern auchin die Vegetationsruheperiode hinein verlängert. Herbarbelege werden im KBZ deponiert.

Projektbericht:
FRANZ W. & TEMSCH E. (2019): Morphologie, Verbreitung und Ploidiestufen von Birkensippen in Österreich und Oberbayern. – Carinthia II, 209./129.: 491 - 550 S.

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Kontakt

Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten

Völkermarkter Ring 31, A-9021 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich

Tel: +43 (0)50 536 - 30574
Fax: +43 (0)50 536 - 30 597

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