Die Große Moosjungfer - Aktuelle Verbreitung in Kärnten Kurzbericht

kalicon zoologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Mag. Klaus Krainer
Projektbetreuer:

grosse moosjungfer maennchen

Die Große Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) gehört in Europa zu den am stärksten gefährdeten Libellenarten und zählt deshalb zu den besonders streng geschützten Libellenarten nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie gemäß der Anhänge II und IV.

Sie besiedelt Moorgewässer und aufgelassene Torfstiche, aber auch moorige und anmoorige Teiche sowie Zwischenmoorbereiche. Bevorzugt werden kleinere, fischfreie, strukturreiche, windgeschützte und teils besonnte mesotrophe Gewässer, völlig zugewachsene Gewässer werden von der Art gemieden. Die Flugzeit beginnt etwa Anfang Mai und dauert bis ca. Mitte Juli.
Im 20. Jahrhundert wurde nur ein Fund vor 1980 dokumentiert. Daher wird diese Art in der Roten Liste Kärntens (HOLZINGER et al. 1999) als „ausgestorben, ausgerottet oder verschollen“ eingestuft. In den letzten 15 Jahren konnte die Große Moosjungfer jedoch erfreulicherweise an einigen Stellen in Kärnten wieder nachgewiesen werden, wenn auch nur in sehr geringen Dichten.
Ziele des Projektes sind daher,
- einen Überblick über die aktuelle Verbreitung der Großen Moosjungfer in Kärnten zu erhalten;
- eine Verbreitungskarte der aktuellen Vorkommen zu erstellen;
- Maßnahmenvorschläge auszuarbeiten, um die Bestände zu erhalten und zu stärken (beispielsweise durch die Anlage von (kleinen) Laichgewässern).

Untersuchungen von Großpilzen in ausgewählten Mooren Kärntens

kalicon pilzkunde

Förderprojekt

Projektbetreiber: Gernot Friebes
Projektbetreuer: Mag. Herbert Pötz

flattnitzbach hochmoor

Etwa 18 % der österreichweit gefährdeten Großpilze sind „in ihrem Vorkommen primär an Moore und weitere Feuchtlebensräume gebunden“ (Dämon & Krisai-Greilhuber: Die Pilze Österreichs. Verzeichnis und Rote Liste 2016). Dies ist ein größerer Anteil als in allen anderen ausgewerteten Lebensräumen. Um die teilweise hochspezialisierte Funga der Feuchtstandorte zu untersuchen, werden unterschiedliche Moortypen in verschiedenen Gebieten Kärntens begangen und die festgestellten Arten erfasst, fotografisch dokumentiert und/oder als Exsikkate aufbewahrt. Der Schwerpunkt liegt auf den Großpilzen, wobei interessant erscheinende Kleinpilz-Aufsammlungen ebenso bearbeitet werden.

In das Projekt fließen auch Funddaten von Vorexkursionen in den Jahren 2017 und 2018 ein. Es konnten dabei bereits mehrere österreichweit gefährdete, stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte sowie für Kärnten vermutlich neue Arten festgestellt werden.

Taxonomie und Paläoökologie der miozänen Raubtiere (Carnivora) von Schönweg-„Brüchl“ (Kärnten)

kalicon geologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Dr. Jérome Prieto
Projektbetreuer: Dr. Claudia Dojen

kiefer kurzbericht

Die Wirbeltierfundstelle Schönweg-“Brüchl” (SW St. Andrä im Lavanttal, Lavanttaler Becken) ist durch das gemeinsame Vorkommen von Marko- und Mikrowirbeltieren, sowie Mollusken und Süßwasserkrabben, eine bedeutende miozäne Vertebraten-Fundstelle. Eine biostratigraphische Einstufung ins untere Badenium (~ca. 16 Mio. J.) anhand Fossilien der Säugetier-Ordnungen der Insektenfresser und Nagetiere ist wahrscheinlich. Die Erforschung fossiler Raubtiere Kärntens befindet sich noch in einem Anfangsstadium, aber ein gut erhaltener Unterkiefer des großen Fischotters Potamotherium miocaenicum wurde in den 1970er Jahren in der Nähe von Schönweg gefunden. Durch vorangegangene Aufsammlungen steht bereits heute genügend fossiles Raubtiermaterial in Form von isolierten Zähnen und Unterkieferstücken für eine wissenschaftliche Bearbeitung zur Verfügung. In diesem Projekt soll die Taxonomie der vorhandenen Fossilien, sowie deren überregionale Bedeutung in ihrem ökologischen Kontext behandelt werden.

Bewertung von Renaturierungsmaßnahmen der Lavant im Europaschutzgebiet „Untere Lavant“ im Bereich Mettersdorf durch libellenkundliche Erhebungen

kalicon entomologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Doris Gitschthaler, BSc.
Projektbetreuer:

libelle gitschthaler

Im Europaschutzgebiet „untere Lavant“, im Bereich der Ortschaft Mettersdorf, gab es in den vergangenen Jahren zwei große Renaturierungsprojekte. Zum einen wurde im Zeitraum September 2014 bis März 2015 im Rahmen eines LIFE+ Projektes eine Laufverschwenkung der Lavant durchgeführt. Zum anderen wurde in den Jahren 2009 – 2011 etwas weiter flussabwärts das ÖBB-Ersatzbiotop „Lavantumlegeung“ realisiert.

Die zentrale Fragestellung ist es, zu erforschen in wie weit die bisher durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen Einfluss auf die Libellenfauna haben. Im Vordergrund steht hierbei ein Vergleich einer gewässertyp-spezifischen Odonatenfauna mit der aktuellen.
Ziel ist es, aus den gewonnenen Daten Rückschlüsse zu ziehen, um eine bessere Planung und Durchführung weiterer Renaturierungsprojekte gewährleisten zu können.

Libellen sind aussagekräftige Zeiger insbesondere für die hydrologischen und morphologischen Bedingungen von Gewässern, sowie für deren Vernetzung mit dem Umland. Libellen reagieren sehr schnell auf kleinräumige Veränderungen innerhalb ihres Lebensraumes und können so sehr gut als Bioindikatoren verwendet werden, um rasch Aussagen über Renaturierungsprojekte treffen zu können.

Geologische Detailkartierung und Dünnschliffanalyse der Auernig- Formation am Lehraufschluss Roßalm, Naßfeld

kalicon geologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Mag. Gabriele Laner
Projektbetreuer: Dr. Claudia Dojen

auernig kalk

Das Naßfeld zählt zu den geologisch bedeutendsten Gebieten Europas. Nur hier findet man eine fossilführende Gesteinsabfolge, die eine Gegenüberstellung paläontologischer Inhalte
von marinen und terrestrischen Ablagerungen des Oberkarbons ermöglicht.

Vor rund 300 Mio. Jahren lag das Gebiet im unmittelbaren Küstenbereich eines Meeres. Aufgrund von kurzfristigen Klimaschwankungen im Jungpaläozoikum kam es zu Änderungen des Meeresspiegels. Diese Schwankungen führten zu einer zyklischen Wechselfolge von marinen und kontinentalen Ablagerungen, der sogenannten Auernig-Formation. Auf der Roßalm zeigt sich diese zyklische Abfolge in einem ca. 100 m langen Geländeaufschluss besonders eindrucksvoll.

Ziel des Projektes ist eine geologische Detailkartierung der sedimentären Schichtfolgen in diesem Aufschluss. Zur Bestimmung des Mikrofossilinhalts werden Dünnschliff-Proben auf systematische, paläoökologische und stratigraphischen Fragestellungen analysiert.

Anhand von ausgewählten Aufschlusspunkten werden die geologischen Besonderheiten des Naßfelds in einem zielgruppengerechten Booklet für Schul- und Hochschulexkursionen
didaktisch aufbereitet.

Außerschulischer Lernort Naturraum Wörthersee – Vermittlungskonzept für SchülerInnen und LehrerInnen

kalicon kinder

Förderprojekt

Projektbetreiber: Jürgen Petritsch
Projektbetreuer: Mag. Carmen Hebein

projekt naturraum woerthersee

Der Wörthersee gilt als einer der schönsten Alpenseen Österreichs und erfreut sich weit über die Landesgrenzen hinaus an internationaler Bekanntheit. Grund für dessen Berühmtheit ist vor allem das einzigartige Natur- und Landschaftsbild im Klagenfurter Becken, das vom Wörthersee geprägt wird. Mit zunehmender Verbauung des Seeufers in den letzten Jahren sowie der intensiven Befahrung durch Motorboote ist nicht nur das einzigartige Landschaftsbild gefährdet, sondern auch viele Tier- und Pflanzenarten, teilweise sogar endemische, drohen auf Dauer zu verschwinden. Diese Problematik wird Teilen der erwachsenen Bevölkerung erst allmählich bewusst, dabei sollte eine Bewusstseinsbildung für lokale Naturschutzthemen bereits bei Kindern und Jugendlichen in der Schule stattfinden.

Leider wird Naturschutz im Unterricht oft vernachlässigt und kaum behandelt –speziell der Wörthersee als Fallbeispiel nur in Ausnahmefällen. Ziel des Projektes ist die Gestaltung und Umsetzung eines Vermittlungskonzepts für LehrerInnen und SchülerInnen(ab 15 Jahren), inklusive einer Exkursion in die Ostbucht des Wörthersees im Gebiet Lendspitz-Maiernigg. Dabei sollen die jungen TeilnehmerInnen durch direkte Konfrontation mit verschiedenen Umweltthemen für ein gesundes Naturbewusstsein nund die verantwortliche Nutzung der Lebensräume am See sensibilisiert werden. Im Anschluss sollen Teilaspekte des Ausgangs nochmals gemeinsam aufgegriffen, bearbeitet und reflektiert werden, um so der Klasse und den LehrerInnen eine gute Grundlage für eine mögliche thematische Weiterführung im Unterricht bieten zu können. Als zentrale pädagogische Konzepte sollen insbesondere Aspekte des außerschulischen, entdeckenden, kompetenzorientierten und fächerübergreifenden Unterrichts berücksichtigt werden.

Neue spektakuläre Saurierfunde aus Kärnten

kalicon geologie

Neue spektakuläre Saurierfunde aus Kärnten

Projektbetreiber: Dr. Georg Kandutsch
Projektbetreuer: Dr. Claudia Dojen

saurierfunde in kaernten1Kärnten und Österreich hat bislang in der Saurierforschung keine Rolle gespielt. Man kannte bislang nur wenige Knochenteile, Skelettfragmente und Fußspuren. Durch jahrzehntelange, akribische Forschung ist es nun gelungen weit mehr als zehn vollständige Skelette von Sauriern zu entdecken. Jedes dieser Exemplare ist zugleich das beste Saurierfossil Österreichs. Diese Paddelsaurier der frühen Trias (über 240 Millionen Jahre) stehen am Anfang der Entwicklung der Tetrapoden zur beherrschenden Tierart des gesamten Erdmittelalters. Die Funde entstammen den sogenannten Partnachschichten des Drauzuges zwischen den Lienzer Dolomiten, der Ochsenschlucht bei Dellach und der Umgebung des Weissensees. Aufgrund von Knochenfunden sind auch im Bereich des Kreuzenbaches und von Kellerberg weitere Entdeckungen zu erwarten.

Ziel des Projektes soll die wissenschaftliche Beschreibung der wichtigsten Fossilfunde sein. Die Saurier zeigen große Ähnlichkeiten mit den Funden am Monte San Georgio am Luganer See an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Hier wird seitens des ETH Zürich seit über hundert Jahren intensiv geforscht. Dieses Gebiet wurde 2003 ob seiner Fossilfunde als UNESCO Welterbe erklärt.

Invasive Pflanzenarten an Fließgewässern - Indikatoren für den Klimawandel? Darstellung anhand ausgewählter Arten mit Schwerpunkt Kärnten und den Alpe-Adria- Raum

kalicon botanik

Förderprojekt

Projektbetreiber: PD Mag. Dr. Gregory Egger, Naturraumplanung Egger
Projektbetreuer: Mag. Dr. Roland Eberwein

Foto Egger SpringkrautAuenökosysteme zählen zu jenen Lebensräumen, welche bevorzugt von Neophyten besiedelt werden. Dies führt zu einer langfristigen Änderung der natürlichen Artenzusammensetzung und der hydromorphologischen Prozesse von Fluss- und Auenökoystemen. Neben der „natürlichen“ Ausbreitung von invasiven Pflanzenarten zeigt sich, dass sich die Areale von Arten mit (sub- )mediterranen Verbreitungsschwerpunkten sukzessive nach Norden hin ausbreiten bzw. Arten der Tieflagen zunehmend auch in höhere Vegetationsstufen vordringen.

Das übergeordnete Ziel des eingereichten Projektes besteht darin, diese Verschiebung der Areale – einerseits die Änderung der Areale nach Norden und andererseits in der Seehöhe –
anhand ausgewählter Neophyten (Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera), Japanischer Staudenknöterich (Reynoutria japonica). Sommerflieder (Buddleja davidii), Bastardindigo (Amorpha fruticosa), Robinie (Robinia pseudoacacia)) für die Hauptflüsse von Kärnten zu dokumentieren und im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung im Alpenraum zu analysieren.

Die Vorkommen der untersuchten Neophyten werden mit deren Vorkommen im Alpenraum sowie im speziellen mit ausgewählten Flussabschnitten in der oberitalienischen und slowenischen Alpe-Adria- Region wie Piave, Tagliamento, Fella sowie Soca/Isonzo und Save analysiert. Als Grundlage dafür sollen zum einen in Kärnten historische Fundpunkte mit der aktuellen Verbreitung ausgewählter Neophyten an den Kärntner Flüssen verglichen werden, und zum anderen soll für diese Arten auch das aktuelle Areal in der Alpenregion gesamt mit Schwerpunkt Alpe-Adria- Region recherchiert werden. Wesentlich bei diesen Recherchen ist die Dokumentation der Vorkommen im Höhengradienten, um so auch Verschiebungen in der Seehöhe nachweisen zu können.

Untersuchungen zur Bestäubungsbiologie und Diasporenverbreitung der Drachenwurz (Calla palustris , Fam. Araceae) in Kärnten

kalicon botanik

Förderprojekt

Projektbetreiber: Mag. Florian Etl, Univ.-Doz. Mag. Dr. Wilfried Franz
Projektbetreuer: Mag. Dr. Roland Eberwein

foto projekt etlBeschreibung folgt...

Die Heuschrecken Kärntens

kalicon entomologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Mag. Günther Wöss
Projektbetreuer: Dr. Christian Wieser

stauroderus scalaris hochobirMit knapp 100 Heuschreckenarten ist Kärnten eines der artenreichsten Bundesländer Österreichs und beherbergt vor allem aufgrund des Südalpen-Anteils einige Arten, die in Österreich sonst nirgends zu finden sind. Galt das Bundesland vor wenigen Jahrzehnten noch als heuschreckenkundlich eher stiefmütterlich behandelt, so kam es ab den 1990er Jahren und besonders seit 2000 zu einem deutlichen Aufschwung in der orthopterologischen Erforschung. Im Zuge dessen gelangen mehrere Neunachweise, Verbreitungsbilder vervollständigten sich und viele spannende Fragestellungen taten sich auf. Seit der Zusammenschau von Emil Hölzel aus dem Jahr 1955 (19. Sonderheft der Carinthia II) gab es jedoch nur wenige Veröffentlichungen über die Heuschreckenfauna Kärntens, obwohl „im Hintergrund“ die Datenlage enorm anwuchs. Das gegenständliche Projekt soll die letzten Erhebungslücken schließen, historischen Nachweisen auf den Grund gehen, zur Klärung entstandener Fragestellungen beitragen und letztlich in eine detaillierte Publikation über die Heuschrecken Kärntens als Sonderheft der Carinthia II münden.

Die quartäre und tertiäre Flussgeschichte der Drau in Kärnten

kalicon geologie

Förderprojekt

Projektbetreiber: Iris Hansche
Projektbetreuer: Dr. Claudia Dojen

bild projekt drauDie Drau stellt seit jeher in verschiedenerlei Hinsicht die wichtigste Lebensader Kärntens dar. Geologische Störungssysteme und die Überprägung des würmeiszeitlichen Draugletschers bestimmten vornehmlich die Entwicklung und den Verlauf der heutigen Drau in Kärnten. Aber auch schon vor dem quartären Eiszeitalter gab es ein Entwässerungssystem nach Osten - die sogenannte „Ur-Drau“ - die im Tertiär weiter nördlich verlief als heute.

Trotz der Bedeutung von Drau und „Ur-Drau“ für Kärnten gibt es bisher keine zusammenfassende Arbeit über ihre geologische Geschichte. Zudem wurden bei der geologischen Erforschung dieses Flusses vornehmlich hydrogeologische Fragestellungen bearbeitet und die erdgeschichtliche Entwicklung kaum beachtet.

Ziel des Projektes ist es daher, die geowissenschaftliche Geschichte des Flusses im Tertiär, Quartär und Holozän durch Literatur- und Geländearbeit zu erfassen, zu dokumentieren und in einer zusammenfassenden Arbeit zu präsentieren.

Untersuchungen zur Morphologie, den Ploidiestufen und den Genomgrößen von Betula-Sippen in Kärnten und anderen Bundesländern

kalicon botanik

Förderprojekt

Projektbetreiber: Dr. Eva Temsch, Univ.-Doz. Mag. Dr. Wilfried Franz
Projektbetreuer: Dr. Roland Eberwein

betula x intermedia8Im See-Eben Moor auf der Hebalpe und im Flattnitzbach-Hochmoor wurdenkürzlich Hybriden von Betulanana x B. pubescenss.l. erstmals für Kärntennachgewiesen(Franz W.,unveröff.).In dieser UntersuchungwerdendieZellkern-DNA-Mengen(C-values) der Eltern mit denen derHybriden von verschiedenenLokalitäten in Kärnten,Steiermark und Salzburgmittels PropidiumjodidFlow Cytometry(FCM) verglichen.Weiters werden die morphologisch unterschiedlicheninfraspezifischen Taxa der Baumbirken (Betulapubescenss.l.) auf signifikante Genomgrößenunterschiedegetestet.

Die FCMan lebendem Gewebe ist eine genaue Messmethode. In manchen Organismen auftretende sekundäre Inhaltsstoffe, wie auch in der Gattung Betula, können die Kernausbeute und damit die Qualität der Messungen verringern. Die Nutzung von Phloem statt der Blätter hat nicht nur die Qualität der DNA-Messungen in solchen Fällenoptimiert, sondern auchin die Vegetationsruheperiode hinein verlängert. Herbarbelege werden im KBZ deponiert.

Biologie im Team

kalicon botanik

Projektbetreiber: Mag. Peter Holub
Projektbetreuer: Dr. Helmut Zwander

foto bit„Biologie im Team“ist der erste und bisher einzige österreichische Biologiewettbewerb für allgemeinbildende höhere Schulen.
An Biologie besonders interessierte SchülerInnen können im Laufe des Wettbewerbes ihr Fachwissen vertiefen und ihre Methodenkompetenz erweitern. Im Rahmen einerunverbindlichen Übungwird in Modulen an Schwerpunktthemen, die jährlich von einem Lehrerteam ausgewählt und fachlich vorbereitet werden, gearbeitet. Dabei wird besonderer Wert auf praktische, wissenschaftliche Arbeit sowie aufTeamarbeitgelegt. Im Juni findet ein zweitägiger Abschlussbewerb statt, bei dem Gruppen mit je einem Schüler/einer Schülerin der teilnehmenden Schulen verschiedene Aufgaben zu lösen haben. Eine Jury, die aus Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie den Betreuungslehrern besteht, bewertet die Ergebnisse und deren Präsentation.
logo bitDas Jahresthema „Sex sells“ spannte einen weiten Bogen von Mitosen in Zwiebelwurzeln über die Rolle von Insekten bei der Bestäubung und die Untersuchung von Lumbricusterrestris als Vertreter einer zwittrigen Tierart bis zu fachlich anspruchsvollen Themen der menschlichen Sexualität. Der Abschlussbewerb fand, vorwiegend im Freiland, im Juni 2015 inDrobollach am Faaker See statt.

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Kontakt

Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten

Museumgasse 2, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Österreich

Tel: +43 (0)50 536 - 30574
Fax: +43 (0)50 536 - 30 597

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